Doktorarbeit Ghostwriter Erfolg

Doktorarbeit schreiben – Wie läuft es ab?

Doktorarbeiten schreiben sich nicht über Nacht, sondern stellen ein jahrelanges Projekt dar. Um das Dissertationsprojekt erfolgreich zu einem Abschluss zu bringen, sind einige Schlüsselfaktoren zu beachten, die der folgende Artikel zusammenfasst. Befolge diese Tipps, und das Schreiben Deiner Dissertation wird dir sicher leichter von der Hand gehen.

1. Anmelden der Doktorarbeit

Eine Doktorarbeit muss im deutschen Sprachraum immer an der Universität angemeldet werden – und dies bevor Du mit dem Doktorarbeit schreiben anfängst. Solltest Du diesen Schritt vergessen, kommen möglicherweise einige Probleme auf Dich zu. So können Arbeiten bzw. Dispositionen, die nicht angemeldet wurden, auch nicht eingereicht werden. Die Konsequenz sind längere Wartezeiten, wenn Du eigentlich schon mit einem Abschluss der Doktorarbeit geplant hast – weil Du zum Beispiel einen Job antreten willst, für den das Doktorat Voraussetzung ist. Zeitlich sollte dieser Schritt also unbedingt eingeplant werden.

2. Thema zum Doktorarbeit schreiben finden

Der erste Schritt einer Doktorarbeit ist die Themenfindung. Wie findet man aber ein gutes Thema für eine Dissertation? Zunächst sollte es ein Thema sein, das einen persönlich interessiert. Da man eine sehr lange Zeit, oft über Jahre, an demselben Thema sitzt, benötigt man einiges an Sitzfleisch. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass das Thema fachliche Relevanz besitzt. Man muss sich fragen, inwieweit das Thema die wissenschaftliche Disziplin weiter bringt. Dieser Punkt ist vor allem für die Betreuer wichtig. Drittens sollte das Thema auch gesellschaftliche Relevanz aufweisen – ist es ein Ziel, die Gesellschaft zu verbessern, oder nicht?

3. Die Doktorarbeit als Problemlösung begreifen

Dabei ist jedem Fall zu beachten, dass es Ziel der Wissenschaft ist, Erkenntnisfortschritt zu produzieren. Erkenntnisfortschritt entsteht aber nur durch Problemlösung. Das heißt jede Dissertation startet mit einem gesellschaftlichen Problem. Das Problem hilft dabei, eine Forschungsfrage abzuleiten, die am Ende beantwortet werden kann: Wie kann das Problem gelöst werden?

4. Forschungsfrage, Theorie und Methode formulieren

Die nächsten Schritte des Forschungsprozesses umfassen die Entwicklung einer Forschungsfrage. Dabei sind jedoch einige Kriterien zu beachten. Zunächst sollte die Forschungsfrage dem Umfang einer Dissertation entsprechen, d.h. in der verfügbaren Zeit mit den verfügbaren Ressourcen bearbeitbar und beantwortbar sein. Das heißt auch, sie sollte nicht zu eng und nicht zu breit formuliert sein.

Zweitens sollte Sie keine Frage sein, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann, sondern differenzierter formuliert werden. Drittens sollte die Forschungsfrage bereits Überlegungen in Bezug auf die Methode enthalten: Ist die Forschungsfrage mit dem verfügbaren Methodenrepertoire untersuchbar?

In einem nächsten Schritt ist eine theoretische Grundlage abzuleiten, die als Grundlage für eine Hypothese gilt. Über den Begriff „Theorie“ in der Wissenschaft besteht bei Studierenden oft Unklarheit. „Theorie“ meint im Wesentlichen „Argument“ oder Vermutung. Eine Theorie sollte jedenfalls durch aktuelle Literatur und eine gute Literaturrecherche untermauert werden. Sie dient dazu, eine These über die Beantwortung der Forschungsfrage abzuleiten.

Zuletzt sollte die geeignete Methode gewählt werden. Dabei kann es durchaus sein, dass eine Methodenkombination notwendig ist. Der aktuelle Trend in der Soziologie geht zum Beispiel sehr stark in Richtung Methodenkombination.

5. Disposition verfassen und einreichen

Hat man diese grundlegenden Schritte erledigt, ist nach den meisten deutschsprachigen Universitäten eine „Disposition“, ein Konzept bzw. Exposé abzugeben, das den grundlegenden Forschungsplan für die Dissertation enthält. Diese muss vom Betreuer und der Universität genehmigt werden. Die Disposition sollte die Problemstellung, die Forschungsfrage, Theorie, Methode, einen Zeitplan und vorläufige Literaturliste enthalten. Der Zeitplan ist vor allem für die eigene Planung wichtig und erfüllt eine strukturierende Funktion.

6. Feedbackschleifen mit dem Betreuer sicherstellen

Ist die Disposition genehmigt, folgen einige Feedbackschleifen mit dem Betreuer. Konstantes Feedback ist für den Erfolg der Dissertation von zentraler Wichtigkeit. Insbesondere, wenn Du dir bei einem Forschungsschritt nicht 100 % sicher bist, solltest Du lieber nachfragen und Dich rückversichern, ob Du auf dem richtigen Weg bist.

7. Lektorieren

Am Ende jeder Doktorarbeit sollte ein Lektorat, englisch auch „Proof Reading“ genannt, erfolgen. Dieses sollte idealerweise von professionellen Lektoren vorgenommen werden. Bei einem Endlektorat durch den Autor selbst sollte die Arbeit vor dem Enddurchgang unbedingt ein paar Wochen Beiseite gelegt werden. So vermeidest Du unangenehme inhaltliche, aber auch formale Fehler durch einen Tunnelblick. Lektorate sollten darüber hinaus immer in Stücken und nur in gutem geistigen Zustand vorgenommen werden – z.b. solltest Du während des Lektorats nicht müde sein. Idealerweise sollten pro Tag nicht mehr als zwei Stunden lektoriert werden.

Abschließend bleibt festzuhalten: Das Doktorarbeit schreiben ist keineswegs einfach und kostet einiges an Zeit und Energie. Aber es lohnt sich!