Erfahrungsbericht Gwriters Akademische Ghostwriter

Erfahrungsbericht zur Arbeit als Ghostwriter bei GWriters

Wenn Du schon mal bei Gwriters eine wissenschaftliche Arbeit in Auftrag gegeben hast, hast Du Dich vielleicht schon mal gefragt, wie es dann auf der anderen Seite weiterging. Interessiert es Dich, wie die Arbeit eines Ghostwriters aussieht? Fragst Du dich, wie es möglich ist, in kürzester Zeit professionelle wissenschaftliche Arbeiten zu erstellen? Dann freue Dich auf diesen Erfahrungsbericht zur Arbeit als Ghostwriter bei GWriters.

Der erste Schritt: Einen Auftrag annehmen

Das erste, was ich morgens tue, ist in meine E-Mails zu schauen. Denn dort warten auf mich Auftragsangebote von GWriters. Diese beinhalten die wichtigsten Informationen, damit ich einschätzen kann, ob ich den Auftrag annehmen möchte. Ich freue mich, wenn ein Auftrag kommt, mit dessen Thema ich mich bereits perfekt auskenne. In der Zeit als akademischer Ghostwriter habe ich nämlich langsam aber sicher mein Fachgebiet aus der Uni erweitert.

Auftrag erteilt – Was jetzt?!?

Die Agentur hat mir den Auftrag erteilt – aber wie geht es weiter? Nehmen wir an, das Thema ist „Textilverarbeitung bei Thukydides“. Die Themen antike Geschichte, Philosophie und altgriechische Sprache kenne ich wie meine Westentasche. Durch meine Berufserfahrung habe ich auch gründliche Kenntnisse in anderen Bereichen gewonnen, die ebenfalls nützlich sein könnten. Wissen über die Theorie des Handelns und über den Einfluss bestimmter Gesellschaftsstrukturen (wie Sklavengesellschaften) sind ebenfalls nützlich. Zu Textilien muss ich noch Material für die wissenschaftliche Arbeit finden. Also geht die Recherche los! Welche Arten von Textilien gab es damals? Wer hat sie hergestellt? Warum ist das ein Thema für eine Abschlussarbeit, das es sich zu erforschen lohnt?

Die Gliederung

Am Ende meiner Recherchearbeit weiß ich Bescheid über alle Fragen, die mit dem Thema zusammenhängen und welchen Platz es in der gängigen Forschung einnimmt. Da ich mittlerweile Routine habe, die besten Techniken kenne und gelernt habe, mich selbst zu organisieren, geht die Recherche viel schneller als früher. Ich lese keine ganzen Bücher mehr. Ich scanne ihren Inhalt und wittere wie ein Bluthund, welche Textpassagen für diese Arbeit Relevanz besitzen. Ich scanne auch die Literaturverzeichnisse. Nach ein paar Monographien, Zeitschriftartikeln und Vortragsprotokollen weiß ich schnell Bescheid darüber, wer die Koryphäen auf dem Gebiet sind, was ich gelesen haben muss und welche Fragestellung aktuell und angemessen ist. All dieses Wissen packe ich in eine Gliederung. Wenn diese dem Kunden gefällt, kann ich anfangen zu arbeiten.

Schreiben, aber wie?

In der Uni gibt es nur Seminare zu jeweils einem speziellen Thema, „Die Ernährung von Schildkröten“ oder „Polito-soziologische Metaanalysen der postmodernen Intersubjektivität“ – was immer einem gefällt! Deshalb hat der Student oft noch den Eindruck, dass eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben ein quasi sekundäres Bemühen um das Thema ist. In Wahrheit aber ist es das wissenschaftliche Arbeiten, das allen einzelnen Themen und Wissenschaftsgebieten gemeinsam übergeordnet ist. Um es deutlicher zu sagen: Wenn man weiß, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert, ist das Thema eher sekundär. Natürlich muss man sich das Fachwissen aneignen, aber es ist nur das Material. So wie jemand, der ein Klavier spielen kann. Die Person muss nicht jedes Stück von neuem lernen, weil sie die Form und die Fähigkeit im Ganzen beherrscht. Deshalb weiß ich genau, wie ich vorgehen muss:

  • Ich brauche eine Forschungsfrage, die einen sinnhaften Zusammenhang, den roten Faden, garantiert. Alles an Wissen, das zwar mit diesem Fachgebiet zusammenhängt, aber sich nicht auf diesen roten Faden auswirkt, gehört nicht in die Arbeit. Ich verzettele mich nicht.
  • Ich muss bedenken, dass empirische und theoretische Arbeiten einen unterschiedlichen Ablauf haben. Empirische Arbeiten testen Hypothesen. Theoretische Arbeiten stellen Hypothesen auf. Ich muss eindeutig wissen, ob ich anhand der gängigen Literatur Argumente für die Hypothese entwickeln möchte, dass Katzen keinen Zucker schmecken, oder ob ich anhand einer geeigneten Datenmenge die Hypothese, dass Katzen keinen Zucker schmecken, überprüfen möchte.
  • Unabhängig davon, ob ich Hypothesen aufstellen oder testen möchte, muss ich zuerst die notwendigen Hintergrundinformationen liefern. Welche Forschung wurde dazu bereits getätigt, was waren die Ergebnisse, wie plausibel sind die existierenden Theorien?
  • Habe ich diese Vorarbeit geleistet, bin ich in dem Thema schon so zu Hause, dass sich der intensivste Teil, der Teil mit der kreativen Eigenleistung, schon von alleine ergibt. Einfach, weil ich mir beim Schreiben und Lesen dazu bereits meine eigenen Gedanken gemacht und notiert habe.
  • Wie bei einer Perlenkette habe ich in der Arbeit Informationen, Argumente und Überlegungen aneinandergefügt, die am Ende ein logisch zusammenhängendes und strukturiertes Ganzes ergeben. Alle Behauptungen, die ich aufgestellt habe, ruhen auf einer Basis gut belegter wissenschaftlicher Erkenntnisse.
  • In meinem Fazit gebe ich einen kurzen Überblick über das Gesamtergebnis und wie ich dahin gekommen bin und warum. Die Frage aus der Einleitung wird klar beantwortet. Damit ist die Arbeit fertig.

Da ich diese Art von strukturierter Planung besitze, habe ich nicht mit Schreibblockaden zu kämpfen. Herausfordernd bei der Arbeit als Ghostwriter sind manchmal die Deadlines. Manchmal braucht es eben ein Extratag, um die delikaten Feinheiten antiker Textilverarbeitung verstehen zu können. Oder ich komme nicht sofort an die benötigten Literaturquellen. Selten passiert es auch, dass ich mich geirrt habe und unter dem Arbeiten entdecke, dass die Arbeit trotzdem anders aufgezogen werden muss. Dann habe ich Verzögerung, aber trotzdem ist die Deadline eisern und kann nicht gebrochen werden, schließlich vertrauen meine Kunden darauf. Dann bin ich immer froh, dass ich selbstständig bin, weil ich eben manchmal Überstunden am späten Abend oder am Wochenende drauf schlagen kann, um dann wieder freizumachen, wenn ich wieder locker im Soll bin.
 
Die Arbeit als Ghostwriter ist trotz aller Routine anspruchsvoll und herausfordernd, weil man eben nie weiß, was einen erwartet. Aber genau das macht auch ihren Reiz aus: Ich muss nicht in einem Büro immer dasselbe machen, sondern lerne jeden Tag etwas Neues. Gleichzeitig helfe ich Leuten in Schwierigkeiten und freue mich unglaublich, wenn diese dankbar und zufrieden sind. Das Leben ist nicht immer fair und ich habe den Eindruck, dass ich Dinge wieder geradebiegen kann. Deshalb liebe ich die Arbeit als Ghostwriter.