Akademische Ghostwriter Teile Arbeit Schreiben

Informationensammlung zum wissenschaftlichen Essay

Das akademische Ghostwriting ist besonders bei Essays sehr beliebt. So ist es nicht unüblich, dass Studenten als Hilfe bei ihrem Essay Ghostwriter engagieren, die sie bei ihrem Schreibprozess unterstützen. Entgegen der Annahme, dass es lediglich Studenten sind, die Ghostwriter Services in Anspruch nehmen, bilden Dozenten und Professoren einen großen Teil der Kundschaft akademischer Ghostwriter Agenturen.


Der wissenschaftliche Essay stellt eine an akademischen Bildungseinrichtungen gebräuchliche Studien- und Prüfungsleistung dar, die in Form einer thematischen und seminarbezogenen schriftlichen Abhandlung unterschiedlichen Umfangs erbracht wird. Der Essay ist hochschulübergreifend im grundständigen Studium (Bachelor-, Diplom- oder Magisterstudiengänge) ebenso wie in den konsekutiven Masterstudiengängen als ECTS-bewertete Modulleistung anerkannt. 


Wissenschafts-Essays

Im Unterschied zum feuilletonistischen Essay als journalistischer Gattung zeichnet sich der Wissenschafts-Essay durch prägnante wissenschaftliche Argumentation und fachwissenschaftlichen Darstellungsstil aus. Die für den essayistischen Stil typische meinungsbezogene Interpretation verlangt im akademischen Essay stets eine methodische Begründung. 

Der Wissenschafts-Essay stellt keine fest umrissene Textsorte dar und weist international und fächerspezifisch betrachtet erhebliche Variationen in inhaltlicher und formaler Hinsicht auf. Generell aber bestehen hinsichtlich der grundlegenden formalen Anforderungen für die Abfassung eines Essay Parallelen zu den Format-Anforderungen für wissenschaftliche Seminararbeiten und Hausarbeiten.

Der vielfältige Verwendungszusammenhang des wissenschaftlichen Essay reicht von der Prüfungsteilleistung im grundständigen Studium bis hin zum Befähigungsnachweis bei Bewerbungen für das Hochschul-Masterstudium, durch dessen Relevanz Studenten gerne bei ihrem Essay auf akademische Ghostwriter zurückgreifen.


Essay als akademische Prüfungsleistung

Der wissenschaftliche Essay als Studien- und Prüfungsleistung ist an europäischen Hochschulen wie im angloamerikanischen Raum als Leistungsanforderung im grundständigen Studium wie in den konsekutiven Masterstudiengängen anerkannt. Im ECTS-Bewertungssystem rangiert der Essay hochschulübergreifend als eigenständiger Teil von Prüfungsleistungen gleichwertig neben Klausur und Referat (zwischen drei und fünf ECTS-Punkte). 

Je nach Hochschule, Hochschulart und Studiengang kann der Essay auch als Ersatz für gleichwertige oder anforderungsähnliche Studienleistungen wie Literaturbericht (Literatur Review), Exposee, Rezension oder annotierte Bibliographie) bewertet werden. Umgekehrt können Leistungsanforderungen wie die Hausarbeit von Dozierenden auch durch einen längeren Essay oder zwei Kurz-Essays ersetzt werden, die in ihrem Gesamtumfang einer vollwertigen Haus- oder Seminararbeit entsprechen.


Inhaltliche Anforderungen. Der wissenschaftliche Standard des Essay

Den akademischen Essay zeichnet ein freier Umgang mit einem Thema eines fachwissenschaftlich abgesteckten Problemfelds aus. Neben der Forderung nach selbstständiger (kritischer) Problembehandlung und nach erkennbar begründeter Argumentationslinie muss der Essay als Prüfungsleistung einen argumentierenden Darstellungsstil erkennen lassen.

Entgegen einem weit verbreiteten Missverständnis ergibt sich aus der für den Essay insgesamt typischen meinungsbezogenen (subjektiven) Interpretation innerhalb des akademischen Verwendungszusammenhangs keine Lizenz zu einer essayistischen, das heißt methodisch und terminologisch vagen Argumentation. 

Vielmehr gehören die prägnante wissenschaftliche Argumentation, fachwissenschaftlicher Darstellungsstil und methodisch begründetes Vorgehen zu den standardmäßigen Bewertungskriterien des Essays an Hochschulen und Universitäten. Studierende aller Fachrichtungen stellen mit dem Fach-Essay unter Beweis, dass sie eine präzise begründete Fragestellung in gedanklicher Eigenleistung in einem wissenschaftlichen Problemfeld systematisch einordnen, produktiv bzw. kritisch anwenden und im kohärenten Argumentationszusammenhang entwickeln können. Die Bewertung des innovativen, originellen Themenzugriffs hat in der Bewertungsskala daher grundsätzlich einen höheren Stellenwert als Aspekte wie Vollständigkeit oder Tiefe im Detailwissen.


Arten und Umfang

Da der Essay sowohl im europäischen wie angloamerikanischen Hochschulraum als Prüfungsleistung und Prüfungsvorleistung fest etabliert ist, gelten für ihn unabhängig von der Art des Studiengangs (Bachelor, Master, oder Diplom) auch in formaler Hinsicht die üblichen akademischen Qualitätsmaßstäbe wie einheitliche fachspezifische Terminologie und wissenschaftlich korrekter Umgang mit verwendeten Quellen. 

Diese Anforderungen gelten ebenso unabhängig von der Art des Essays, die studiengang- und fachspezifisch sowie von Hochschule zu Hochschule stark variieren können. 

Während Essays in den geisteswissenschaftlichen Studiengängen häufig eine mit der Haus- oder Seminararbeit gleichwertige Leistungserbringung im Umfang zwischen drei und maximal zwölf Seiten darstellen (5 bis 8 Seiten als Durchschnittswert für den eigentlichen bzw. ausführlichen Essay), sind in den naturwissenschaftlichen Fächern Umfangsanforderungen für den fachwissenschaftlichen Essay zwischen drei und maximal fünf Seiten (Kurzessay) üblich. 


Formale Anforderungen und Gestaltung 

Formal fällt der Essay gegenüber der wissenschaftlichen Hausarbeit oder Seminararbeit durch das fehlende Inhaltsverzeichnis am Anfang, den reduzierten Fußnotenapparat und die relativ geringfügige Quellenintegration (Anmerkungen) auf. Quellenangaben sind unabhängig davon in einem angehängten Literaturverzeichnis gesondert auszuweisen. Ebenso sind die akademischen Zitierregeln wie in anderen wissenschaftlichen Arbeiten einzuhalten.

Auf eine Gliederung der Argumentation durch Unterüberschriften wird in Essays der geisteswissenschaftlichen Fächer überlicherweise verzichtet. In Kurzessays der natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche hat sich neben der empfohlenen Gliederung des Essay in sinnvolle Absätze mittlerweile das Verfahren durchgesetzt, Sinneinheiten durch grafisch hervorgehobene Zwischenüberschriften (Fettdruck oder Kursivierung) im fortlaufenden Text zu kennzeichnen.


Essay Aufbau

Sowohl für den ausführlichen Essay wie für den Kurzessay haben sich hochschul- und studiengangübergreifend im Einzelnen folgende formale Kriterien für Gestaltung und Aufbau etabliert: 

  • Deckblatt
  • Textteil
    -Einleitung
    -Hauptteil mit Zwischenüberschriften
    -Schlussteil mit Ergebnisfazit
  • Anhang
    -Literaturverzeichnis, Quellenangaben
    -Selbstständigkeitserklärung (ehrenwörtliche Erklärung)

Verwendungsbereiche

Der akademische Essay kann sowohl die beschriebene reguläre Prüfungsleistung im grundständigen Studium darstellen als auch Bestandteil von Bewerbungsunterlagen für Hochschulen sein, die einen Masterstudiengang anbieten. In diesem Fall ergänzt der Essay den Nachweis des geeigneten abgeschlossenen Hochschulstudiums bzw. Bachelor-Abschlusses, beispielsweise in der Betriebswirtschaft als dreiseitiges Essay in Form eines Management Summary für eine ausgewählte Themenstellung.

Ebenso wird die Studien- und Prüfungsleistung Essay fachbezogen häufig als exemplarische Erprobung für einen thematischen Untersuchungsansatz verwendet, der dann im konsekutiven Masterstudiengang oder im Rahmen eines Dissertationsprojekts (hier besonders in der Form des Exposees) weiter ausgebaut wird.